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VOM STRANDEN

  • 18. März
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. März

Sand- oder Grünstrand, naturbelassen oder künstlich angelegt, FKK-Bereich oder Steilküste: Strand ist nicht gleich Strand. Mal ruhig und abgelegen oder lebendig und voller Trubel. Mal ideal für Hobby-Ornitholog:innen, Wassersportler:innen, lange Spaziergänge oder einfach zum Nichtstun. In unserem neuen Buch Komm strande mit mir haben wir uns auf die Suche nach den schönsten Stränden Norddeutschlands gemacht. Wir sind an wilden Steilküsten und weiten Stränden entlangspaziert, haben unsere Füße in kaltes Wasser gehalten, waren auf der Suche nach Muscheln und Fischbrötchen und sind gestrandet - an der Nord- und Ostseeküste und entlang der Elbe. Jetzt vorbestellen - mit dem Code "STRAND" sogar versandkostenfrei.


Text: Sabrina Waffenschmidt, Henrike Saß

Fotos: Uta Gleiser, Jürgen Wackenhut, Doro Zinn, TZ-SPO


Der Strandaufgang zum Niendorfer Strand, ein rotes Strandhäuschen und Strandkörbe am Strand

NIENDORF

Strand und Hafen


Im Vergleich mit dem etwa drei Kilometer entfernten Timmendorfer Strand ist Niendorf nicht sehr trubelig und wunderbar für Familienausflüge geeignet. Der Sandstrand lädt mit seinem feinen Sand und dem langsam flach abfallenden Wasser zum Baden und Verweilen ein. Am steinigen Naturstrand tun es Hunde ihren Besitzer:innen gleich und springen zur Abkühlung ins Wasser. Wer die Lübecker Bucht nicht nur von der Seebrücke aus erkunden möchte, begibt sich am besten auf einen ausgiebigen Strandspaziergang. Ein kurzer Schlenker über den Niendorfer Fischerei- und Yachthafen lenkt kurz vom Strand weg, bevor es immer weiter die Küste entlang bis nach Timmendorf geht. Dabei lohnt sich der Zwischenstopp allemal: Denn bei den bunten Buden des Fischmarkts gibt es nicht nur den besten, sondern auch frischesten Fisch.


23669 Niendorf


Niendorf und noch viele weitere Lieblingsstrände findet ihr im neuen WOCHENENDER Komm strande mit mir.



Strandübergang in Hungerhamm am Strand in St. Peter-Ording

STRANDÜBERGANG HUNGERHAMM

Weg durch die Dünen


Sie sind schön und schrecklich zugleich. Es gibt Dünen, die ganze Dörfer begraben haben, wie Ording, das mehrere Kirchen und seinen Friedhof an den Sand verlor. Es gibt berühmte Dünen wie Maleens Knoll und Frahmshörn. Es gibt junge und alte Dünen, Weißdünen, die durch Sandverwehungen aufgetürmt wurden, Graudünen und Braundünen, in die sich Erde gemischt hat und auf denen Zwerg-sträucher und Heide wachsen. Um die einzigartige Dünenlandschaft zu schützen – vor Menschen und anderen ungebetenen Gästen wie dem Neuseeländischen Kaktusmoos oder dem Japan-Knöterich –, ist das Betreten überall verboten. Tatsächlich ist Dünenschutz überlebenswichtig: nicht nur als Schutz gegen Sturmfluten, sondern auch, um den Vögeln zwischen Frühjahr und Spätsommer eine artgemäße Brutzeit zu ermöglichen. Wer die Dünen dennoch aus der Nähe bewundern will, kann das auf gekennzeichneten Wegen tun – wie bei dem Weg am nördlichsten Strandabschnitt, in Ording Nord, über den man beispielsweise über den Strandübergang Hungerhamm gelangt. Oder man schließt sich einer Führung der Schutzstation Wattenmeer an und erhält fachkundliche Informationen, etwa zum Paarungsruf der Moorkröte oder darüber, welche Strafe früher auf Dünenfrevel stand.


Parkplatz Hungerhamm

Norderdeich 1A, 25826 St. Peter-Ording


Den Strandübergang Hungerhamm und noch viele weitere Lieblingsstrände findet ihr im neuen WOCHENENDER Komm strande mit mir.



Der Elbstrand am Hamburger Hafen, viele Leute sitzen am Strand, ein Brautpaar läuft über den Sand, ein weiter Blick über die Elbe, Kräne, die auf der anderen Elbseite stehen

ÖVELGÖNNE

Elbstrand


Der Elbstrand in Övelgönne ist einer dieser Orte, wo bei schönem Wetter gerne mal die halbe Stadt zusammenkommt. Nicht weit entfernt vom Altonaer Fischmarkt und mit Blick aufden Hamburger Hafen, beginnt der kilometerlange Elbstrand. Am besten setzt man sich mit einemkühlen Getränk aus der Strandperle in den Sand, schaut den riesigen Containerschiffen beim Vorbeiziehen zu oder schmeißt in den ausgeschilderten Bereichen den Grill an. Wem schnell langweilig wird, schlendert durch das angrenzende Treppenviertel in Blankenese, begutachtet den Alten Schweden, der über 200 Tonnen schwere und älteste Findling Deutschlands, oder macht einen Abstecher in den Museumshafen Oevelgönne. Dort findet sich unter den restaurierten Schiffen auch die Elbe 3, das älteste seegängige Feuerschiff der Welt.


Övelgönne 62-89, 22605 Hamburg


Övelgönne und noch viele weitere Lieblingsstrände findet ihr im neuen WOCHENENDER Komm strande mit mir.

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