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Wochenends unterwegs: 3 besondere Auszeiten in Norddeutschland

  • 7. Juli
  • 4 Min. Lesezeit

Wochenends braucht es oft nicht viel, damit sich zwei freie Tage wie eine kleine Reise anfühlen. In Norddeutschland liegen viele besondere Orte nah genug für kurze Auszeiten: Lübeck mit Altstadt und Ostsee, der Schaalsee mit stillen Ufern oder Hamburg mit Elbe, Kino, Cafés und Lieblingsplätzen. Wer bewusst auswählt, spart Recherchezeit und findet schneller Orte, die nicht nach Liste wirken, sondern nach echter Auszeit.


Foto: André Reuter
Foto: André Reuter

Was kann man in Norddeutschland Schönes machen?


Wochenends lohnen sich Ausflüge besonders, wenn sie nah genug bleiben und trotzdem den Alltag unterbrechen. Gute Ziele verbinden Natur, gutes Essen, kurze Wege und kleine Entdeckungen, die nicht nach Programm aussehen, sondern unterwegs einfach passieren.


Drei Ideen, die sich für ein Wochenende im Norden besonders eignen:


Foto: André Reuter
Foto: André Reuter

Lübeck zwischen Altstadt, Trave und Travemünde

Lübeck ist eine gute Idee für ein Wochenend, wenn Stadt und Meer zusammenkommen sollen. Die Altstadt mit Backstein, Gängen, Höfen, Cafés und Wasserwegen lässt sich wunderbar zu Fuß entdecken.

Ein Tag kann am Holstentor beginnen und weiter durch schmale Straßen, Innenhöfe und kleine Läden führen. Wer Lust auf ein kleines Suchspiel hat, hält Ausschau nach dem schiefsten Haus der Stadt. Wer Lübeck vom Wasser aus erleben möchte, leiht sich ein elektrisches Boot und fährt um die Altstadtinsel. Im Europäischen Hansemuseum wird die Geschichte der Hansestadt greifbar, im Marzipanmuseum oder im Niederegger-Café wird es süßer.


Besonders schön ist die Nähe zur Ostsee. Travemünde liegt nur einen kurzen Abstecher entfernt: Promenade, Fischbrötchen, Fähren, Strand und der Blick aufs Wasser machen aus einem Stadtwochenend schnell eine kleine Reise ans Meer.


Schaalsee zwischen stillen Ufern, Paddeltour und Einkehr

Der Schaalsee passt zu Wochenenden, die ruhiger werden sollen. Zwischen Wald, Uferwegen, kleinen Badestellen und weiten Blicken entsteht eine Auszeit, die nicht viel Programm braucht.

Der Tag kann mit einem Spaziergang am See beginnen, bevor es aufs Wasser geht. Wer eine Paddeltour plant, erlebt die Landschaft noch einmal anders: nah an Schilf und Ufer, mit Pausen dort, wo der Blick besonders schön ist. Danach passt eine Einkehr in einem Café oder Gasthof in der Umgebung, nicht als großer Programmpunkt, sondern als warmer Abschluss nach ein paar Stunden draußen.


Gerade nach einer vollen Woche ist der Schaalsee ein guter Gegenentwurf zur Stadt. Ein Picknick im Rucksack, eine Bank am Wasser, ein Weg durch den Wald und später ein Abendessen in der Nähe reichen oft aus, damit sich zwei Tage vollständig anfühlen.


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Hamburg neu sehen zwischen Elbe, Park Fiction und Abaton

Auch Hamburg selbst kann ein besonderes Wochenend sein, wenn man die Stadt nicht im Alltagsmodus nutzt. Statt Erledigungen und gewohnter Wege braucht es nur einen neuen Anker: einen Spaziergang an der Elbe, ein Programmkino, ein Museum oder ein Viertel, in dem man sonst selten unterwegs ist.


Ein schöner Tag beginnt an den Landungsbrücken, führt weiter Richtung Fischmarkt und hinauf zu Park Fiction auf St. Pauli. Dort stehen die bekannten Metallpalmen mit Blick auf Hafen, Docks und Elbe – ein Ort, der rau, absurd und sehr hamburgisch wirkt. Später passt ein Kaffee in Ottensen, ein Abendessen in einem kleinen Restaurant oder ein Film im Abaton im Grindelviertel.


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Diese und viele weitere sorgfältig ausgewählte Lieblingsorte in Hamburg und Norddeutschland finden sich in der WOCHENENDER-Reihe.


Wohin fährt man, wenn man wirklich raus möchte?


Wochenends fährt man am besten an Orte, die schnell erreichbar sind und trotzdem ein anderes Tempo mitbringen. Entscheidend ist nicht die Entfernung, sondern die Wirkung: Wasser statt Bildschirm, Wald statt Verkehr, eine kleine Stadt statt voller Kalender.

Wer Stadt und Meer verbinden möchte, fährt nach Lübeck. Die Mischung aus Altstadt, Cafés, Museen, Wasserwegen und Travemünde eignet sich für Paare, Familien, Freund:innen oder Alleinreisende, die Abwechslung mögen, aber keine langen Wege wollen.

Wer Ruhe sucht, ist am Schaalsee gut aufgehoben. Diese Idee passt zu allen, die draußen sein möchten, ohne viel Programm zu brauchen. Ein Spaziergang, eine Paddeltour, eine Einkehr und ein Abend im Grünen ergeben ein Wochenende, das langsam wirkt und lange nachklingt.

Wer nicht wegfahren möchte, kann Hamburg neu entdecken. Das passt besonders gut, wenn nur wenig Zeit bleibt oder die Anreise unkompliziert sein soll. Ein Stadtwochenende lebt von kleinen Entscheidungen: ein anderer Stadtteil, ein neuer Spazierweg, ein Kinoabend, ein Café am Wasser, ein Ort, an dem man sonst vorbeigeht.

Schöne Wochenenden entstehen nicht dadurch, dass möglichst viel auf dem Plan steht. Sie funktionieren dann besonders gut, wenn Ziel, Tempo und Stimmung zusammenpassen.


Welche Regionen eignen sich ab Hamburg?


Wochenends ab Hamburg eignen sich besonders Regionen, die nah genug für zwei freie Tage sind und trotzdem Abstand schaffen. Lübeck, Lüneburg, Schaalsee, Holsteinische Schweiz, Altes Land, Nordsee, Ostsee und Lüneburger Heide gehören zu den naheliegenden Zielen.

Lüneburg passt, wenn Fachwerk, Cafés und kurze Wege im Mittelpunkt stehen. Die Holsteinische Schweiz eignet sich für Seen, Spaziergänge, Plön, Malente und ruhige Unterkünfte. Das Alte Land ist ideal für Radtouren, Hofcafés, Obsthöfe und Elbblick. Die Nordsee bringt Wind, Weite und Deiche, die Ostsee Strand, Hafenorte und helles Licht.

Ab Hamburg muss man wochenends nicht weit fahren, damit sich etwas verändert. Manchmal beginnt die Auszeit schon nach einer Stunde: an einem See, auf einem Deich, in einer kleinen Stadt oder an einem Tisch, an dem man länger sitzen bleibt als geplant.


Fazit


Wochenends zählen nicht möglichst viele Ziele, sondern die richtigen Orte. Zwischen Hamburg, Lübeck, Schaalsee, Elbe, Ostsee und kleinen Lieblingsplätzen zeigt Norddeutschland, wie viel Auszeit in zwei freien Tagen liegen kann.

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